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Was ist ein Computerwurm – und was ein -virus? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Lieder   
Freitag, den 03. April 2009 um 19:43 Uhr

 

Den Wurm Conficker fürchteten vor allem Firmen, da er sich mit Vorliebe in Netzwerke einloggt und Administratoren-Passwörter knackt. Zwar hat Microsoft das Schlupfloch für Conficker in das Betriebssystem Windows schon gestopft, aber über USB-Sticks kann der Wurm noch immer auf andere Rechner „kriechen“. Das kann Sie bzw. Ihren PC vor einem Angriff schützen: ein aktueller Virenscanner, eine Firewall, aktuelle Sicherheits-Ergänzungsprogramme und eine gesunde Vorsicht bei E-Mail-Anhängen oder beim Datenaustausch. Nun zur Frage, was ein Wurm überhaupt ist. Microsoft gibt hierzu eine leicht verständliche Antwort (www.microsoft.com):

Ein Computerwurm ist ein Stück Software, dessen Aufgabe es ist, sich ohne Zutun des PC-Besitzers von einem Computer zum nächsten zu kopieren. Anders als Computer-Viren, können sich Würmer automatisch selbst kopieren. Würmer vermehren sich in großer Anzahl. Ein Wurm kann beispielsweise Kopien von sich selbst an alle Kontakte in Ihrem E-Mail-Adressbuch schicken, um sich anschließend wiederum selbst an alle E-Mail-Kontakte Ihrer Kontakte zu verteilen. Manche Würmer breiten sich rasant aus. Sie verstopfen Netzwerke und können so den Aufruf von Webseiten für alle Internet-Nutzer erheblich verlangsamen.“ Von der Art und Weise, wie sich diese Würmer verbreiten, leitet sich übrigens der tierische Name der Malware (= bösartige Software) ab. Ist ein PC mit Conficker infiziert, muss nicht zwangsläufig etwas passieren. Das Programm öffnet ein Hintertürchen, durch das Externe auf den Rechner zugreifen können. Sie könnten zum Beispiel aus tausenden wurminfizierten Computern ein Netzwerk aufbauen und weltweit agieren.

Zu Computerviren ist bei Microsoft zu lesen: „Computerviren sind kleine Softwareprogramme, die vorsätzlich dazu entworfen werden, sich auf andere Computer auszubreiten und den Betrieb der Computer zu stören. Viren können Daten beschädigen oder löschen, sich selbst über Ihr E-Mail-Programm auf andere Computer ausbreiten oder sogar den gesamten Inhalt Ihrer Festplatte löschen. In den meisten Fällen werden Viren in Anhängen von E-Mail- oder Instant Messaging-Nachrichten verbreitet. Darüber hinaus werden Viren über Downloads im Internet verbreitet. Und sie können sich in illegaler Software und anderen Dateien oder Programmen verbergen, die Sie aus dem Internet herunterladen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 03. April 2009 um 19:48 Uhr
 
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